Anlässlich des Anne Frank Tages am 12. Juni haben wir im Deutschunterricht einen Vortrag über Anne und ihr Tagebuch gehalten. Wir haben von ihrer Geburt bis hin zu ihrem Tod über ihre Geschichte und ihr Leben als jüdisches Mädchen unter der Macht der Nationalsozialisten gesprochen. Ebenfalls berichteten wir über ihren Alltag im Hinterhaus, in dem sie sich zwei Jahre lang (1942 bis 1944) zusammen mit ihrer Familie und anderen untergetauchten Juden vor den Nationalsozialisten versteckte. In ihrem Tagebuch schreibt sie Briefe an ihre imaginäre Freundin Kitty,
in denen sie über Ängste, Konflikte, Gedanken, über ihre Identität, Liebe, Zukunftsträume wir berichteten aber auch über die Gesetze, die in der Zeit unter den Nationalsozialisten für die Juden galten, wie z.B. dass alle Juden einen, zur Erkennung dienenden, sichtbaren Judenstern an ihrer Kleidung tragen mussten. Wir finden es ist sehr wichtig, dass man über Anne Franks Tagebuch und ihre Geschichte spricht, da dies ein weltbekanntes Zeugnis des Holocausts und somit ein Symbol gegen Krieg, Hass und Antisemitismus ist. Im Fall von mehr Interesse zu diesem Thema empfehlen wir euch das Tagebuch zu lesen oder sich die Podcastfolge anzuhören. (Podcast: Mordlust Folge: Das Versteck im Hinterhaus)
Luisa Petrich und Yasmine Prange (8/1)